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Die Nachtaufnahme
Belichtungszeit

Verwenden Sie bei Nachtaufnahmen ein Stativ, um eine maximale Stabilität zu erlangen. Eine optimale Bildqualität erzielen Sie mit langer Verschlusszeit und niedriger ISO-Empfindlichkeit.

Nachtaufnahmen bieten zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten und liefern bezaubernde Farben und Stimmungen. Für schöne Bilder bei Nacht bieten sich mehrere Modi an, mit denen Sie die am besten geeignete Einstellung für die jeweiligen Lichtverhältnisse finden.

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    Freihand
    Der einfachste Aufnahmemodus für Nachtaufnahmen bei der DxO ONE ist der Motivaufnahmemodus „Nacht“. Es wird automatisch eine lange Belichtungszeit eingestellt, die auch für Freihandaufnahmen geeignet ist, und die gesamte Szene wird leicht unterbelichtet, um die dunklen Bildbereiche zu verdichten. Sie können eine stufenweise Unterbelichtung vornehmen, wenn Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind. Dabei genügt es, den Korrketurschieberegler für die Belichtung zu verschieben. Außerdem wird die ISO-Empfindlichkeit nach oben begrenzt, um digitales Bildrauschen zu verhindern. Mit diesem Modus erhält man ohne umfangreiche technische Kenntnisse eine schöne Nachtaufnahme.

Wenn Sie ohne viele technische Einschränkungen mehr erreichen möchten, dann empfiehlt sich der Modus Blendenautomatik/Priorität der Verschlusszeit (Modus S). Hierbei wird die Belichtungszeit bevorzugt behandelt: Sie wählen die Verschlusszeit und daraufhin passt sich die Blende automatisch an. Dasselbe gilt für die ISO-Empfindlichkeit, falls diese nicht manuell festgelegt wurde.

Bei einem guten Griff und nicht zu festem Druck auf den Auslöser, sodass Ihre DxO ONE nicht bewegt wird, erhalten Sie ein scharfes Foto. Eine Verschlusszeit von etwa 1/40 Sek. ist beispielsweise ausreichend, um die Lichtstimmung bei einem Abend mit Freunden festzuhalten. Bei dieser Verschlusszeit können Sie freihand fotografieren, ohne dass es zu einer Bewegungsunschärfe Motivs kommt.

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    Auf festem Untergrund oder mit einem Stativ

    Wenn die Belichtungszeit länger als 1/40 Sek. ist, empfiehlt es sich, die DxO ONE auf eine feste Unterlage zu stellen oder auf einem Stativ zu befestigen, damit die ISO-Empfindlichkeit nicht zu sehr erhöht werden muss – eine unverzichtbare Maßnahme, um bei Freihandaufnahmen die korrekte Verschlussgeschwindigkeit zu erzielen.

Der vollständig manuelle Modus (Modus M) bietet sich bei kontrastreichen Szenen oder bei schlechten Lichtverhältnissen an. Nachts im Freien können Sie so eine lange Verschlusszeit wählen, die auf die Szene abgestimmt ist, und gleichzeitig die Blende und somit die Schärfentiefe steuern. Die DxO ONE ermöglicht lange Belichtungszeiten von bis zu 30 Sek. Dieser Wert wird häufig bei Landschaftsaufnahmen verwendet, um die schönen blauen Nuancen des Himmels nach dem Sonnenuntergang festzuhalten. Im manuellen Modus erzielt man nur selten das gewünschte Ergebnis direkt mit der ersten Aufnahme. Testen Sie verschiedene Werte und beobachten Sie die Ergebnisse über das Display Ihres Smartphones. Passen Sie dann die Einstellungen Ihren Vorstellungen entsprechend an, um das Motiv nach Ihren künstlerischen Ansprüchen in Szene zu setzen (Abschnitt „Schwaches Licht“).

Um digitales Bildrauschen im Modus Blendenautomatik (Modus S) oder im manuellen Modus (Modus M) – zwei Modi, die für Nachtaufnahmen verwendet werden, – zu vermeiden und um eine optimale Bildqualität beim Fotografieren von unbeweglichen Motiven zu erzielen, sollte für die ISO-Empfindlichkeit ein möglichst niedriger Wert eingestellt werden. Sie müssen damit also eine lange Verschlusszeit wählen. In diesem Fall sollte die DxO ONE gut stabilisiert werden, um jede Bewegung beim Auslösen zu vermeiden, die zu Verwackelungsunschärfe führen könnte.

Wenn Sie einen Stand to your DxO ONE unter Ihrer DxO ONE befestigen, können Sie sie aufstellen oder sie auf einem Stativ befestigen. Mit dem Tilt Stand können Sie sie platzieren und einfach neigen. Sie können auch den Selbstauslöser mit einer Zeitverzögerung von 2 Sekunden nutzen, um eine Bewegung der Kamera zu vermeiden, oder den WLAN-Modus aktivieren, mit dem Sie jegliches Risiko einer unbeabsichtigten Bewegung umgehen.

Wenn die Umgebung sehr dunkel ist, ist es manchmal nicht möglich, zu fokussieren. Wechseln Sie in den Einstellungen (Abschnitt „Fokus-Einstellungen“) in den Modus für den manuellen Fokus MF.Sie können das Motiv dann mithilfe einer Taschenlampe ausleuchten und den Schärfepunkt festlegen. Schalten Sie die Lampe aus, bevor Sie den Auslöser drücken. Wenn Sie Zweifel haben, können Sie über das Display Ihres Smartphones nach der Aufnahme in das Motiv hineinzoomen und prüfen, ob es ausreichend scharf ist.

Geben Sie dem automatischen Weißabgleich den Vorzug, der einen Mittelwert aus den verschiedenen Lichtquellen der Szene erstellt, um so ein Bild mit realistischer Farbwiedergabe zu erhalten. Mit vorab programmierten Einstellungen, beispielsweise dem Wolframmodus, können Sie die gewünschte Tonalität einer bestimmten Lichtquelle auswählen.

Speichern Sie Ihre Aufnahmen in Umgebungen mit schwachem Licht als RAW– oder Super RAW-Dateien. Dann müssen Sie sich keine Sorgen um den Weißabgleich machen, den Sie ganz einfach mithilfe der DxO PhotoLab Software korrigieren können. Außerdem haben Sie den Vorteil einer besseren Rauschminderung.